stempel tipp mit daumen hoch

Klicken und mehr erfahren! >>>

Nonacne
Derminax
trioxil

Tabletten gegen Akne: die ersehnte Lösung!?

Nicht nur in der Pubertät sind viele Menschen von der unschönen Hautkrankheit betroffen. Doch nicht nur der optische Aspekt ist für die betroffenen Personen häufig ein Problem. Die Akne wird meist auch als sehr schmerzhaft empfunden. Dazu kommt nicht selten eine gewisse Frustration, da fast immer diverse Produkte ausprobiert werden, um der Akne entgegenwirken zu können. Auch Tabletten gegen Akne können zwar nicht die gewünschte Wirkung garantieren, jedoch wirken sie in sehr vielen Fällen und werden deshalb häufig als letztes Mittel eingesetzt.

Tabletten gegen Akne

Akne: die Behandlungsmöglichkeiten

Wie soeben angesprochen, werden die Tabletten gegen Akne meist nur als letztes Mittel eingesetzt. Falls es sich jedoch nur um eine leichte Akne handelt oder noch keine anderen Behandlungsmöglichkeiten ausprobiert wurden, kann es sinnvoll sein zunächst zu den Alternativen zu greifen. Dies ist deshalb der Fall, da die Tabletten gegen Akne meist mit Nebenwirkungen verbunden sind und der Körper schließlich auch nicht unnötig mit Medikamenten belastet werden muss.

Erster Schritt

Zunächst kann die Akne durch eine intensive und angepasste Hautpflege bekämpft werden. Hierfür sind besonders die Akne-Gels oder spezielle Hautcremes empfohlen werden. Diese werden auf die entsprechenden Stellen aufgetragen und anschließend leicht einmassiert. Die Hautunreinheiten sollten jedoch niemals ausgedrückt werden. Dadurch wird nur eine Verteilung der Bakterien begünstigt, wodurch sich die Akne im Anschluss noch besser verteilen kann und dementsprechend stärker auftreten wird.

Zweiter Schritt

Erst wenn diese einfacheren Behandlungsmethoden keinerlei Wirkung zeigen und ein Arzt der Behandlung der Akne mit Tabletten zustimmt, sollte auch zu diesen gegriffen werden. Es gibt jedoch nicht nur ein einziges Produkt in Tablettenform, das dem Patienten helfen kann. Die Therapie durch die Tabletten muss immer auf die Haut des Patienten abgestimmt sein. Die Behandlung kann sich jedoch auch darin unterscheiden, ob nur ein Medikament oder gleich mehrere zum Einsatz kommen.

Langer Atem

Es muss jedoch unbedingt gesagt werden, dass auch eine Behandlung mit Tabletten einen langen Atem benötigt. Denn auch diese können keine Wunder über Nacht bewirken. Auch bei dieser Behandlungsmethode dauert es also seine Zeit, bis der Patient überhaupt eine Verbesserung zu sehen bekommt. Teilweise kann es hier bis zu 3 Monaten dauern, bis sich der Zustand der Haut merklich verbessert. Jedoch kann es auch immer zu einem unerwünschten Effekt kommen, der darin besteht, dass der Hautzustand noch verschlimmert wird. Die Behandlung durch Tabletten stellt somit ausdrücklich keine Wunderbehandlung dar, welche über Nacht jegliche Unreinheiten der Akne verschwinden lässt.

Welche Tabletten können eingesetzt werden?

Antibiotikum

Um schwere oder mittelschwere Fälle von Akne bekämpfen zu können, muss immer zu einem Antibiotikum gegriffen werden. Dies geschieht meist in Kombination mit Isotretinoin. Dadurch soll das Wachstum der Bakterien, welche die Akne auslösen verlangsamt oder im besten Fall komplett gestoppt werden. Auch die Talgproduktion, welche die Hautunreinheit wesentlich begünstigt, wird verlangsamt. Zusammenwirkend kann die Akne somit eingegrenzt werden.

Antibabypille

Neben diesen Tabletten, die eben genau für diesen Zweck entwickelt wurden, gibt es auch ein medizinisches Präparat, welches eine sehr ähnliche Wirkung erzielt. Die Antibabypille erreicht mit den in ihr enthaltenen Hormonen einen ganz ähnlichen Effekt. Antibabypillen, die aus zwei Hormonen bestehen, die so genannten Kombinationspillen werden teilweise auch aus diesem Grund verschrieben.
Es wurden mittlerweile auch extra Babypillen entwickelt, die besonders gut gegen Akne helfen können. Zu ihnen zählen etwa die Valette oder die Yasmin. Der Vorteil eines solchen Präparats besteht darin, dass sie nicht nur zuverlässig gegen Schwangerschaften schützen, sondern auch kaum Nebenwirkungen mit sich bringen. Abgesehen von Antibiotika und Johanniskraut sind diese wechselwirkungsfrei und die Einnahme ist sehr einfach. Bis zum einundzwanzigsten Lebensjahr muss die Patientin die Pille außerdem nur zum Teil selbst bezahlen, was sich als weiterer Vorteil zeigt.

Cortison

Sollte es sich allerdings um eine sehr schwere Form der Akne handeln, sollte besser auf ein cortisonhaltiges Präparat zurückgegriffen werden. Denn dieses kann Entzündungen meist besser lindern.
Den speziellen Tabletten und der Antibabypille ist allerdings gemein, dass sie beide von einem Arzt verschieben werden müssen. Das ausgestellte Rezept kann dann in einer Apotheke eingelöst werden. Bei den Antibabypillen sind außerdem, unabhängig von dem Zweck für den sie verschieben werden, regelmäßige Besuche bei einem Frauenarzt nötig.

Die Wirkung der Tabletten

Tabletten, die gegen Akne helfen sollen gehören meist zu den Tetrazyklinen. Auch Minocyclin und Dexycyclin werden häufig verwendet. Jedoch können diese Tabletten auch sehr starke Nebenwirkungen hervorrufen, weshalb sie meist nicht die erste Wahl der rezeptverschreibenden Ärzte sind. Durch die Antibiotika sollen jedoch immer Bakterien abgetötet und ihr Wachstum verhindert werden. Dafür muss die Behandlung jedoch mindestens vier Wochen anhalten. Wird die Behandlung zu lange durchgeführt, kann es andererseits passieren, dass die Bakterien eine Resistenz entwickeln. Dies ist der große Nachteil an allen Antibiotika, weshalb sie nicht einfach durchgehend eingenommen werden können.
Je nachdem, um welches Antibiotikum es sich genau handelt, können noch spezifische Nebenwirkungen hinzukommen, die immer ernst genommen werden sollten.
Zu welchem Präparat im Einzelfall genau gegriffen werden sollte, kann pauschal natürlich nicht beantwortet werden. Dies hängt von sehr vielen Einzelfaktoren, wie etwa dem Alter des Betroffenen, seinen individuellen Verträglichkeit und der Stärke seiner Akne ab. Die Entscheidung wird letztendlich der behandelnde Arzt treffen. Empfehlenswert ist es natürlich, zunächst mit einem schwächer dosierten Präparat zu greifen.

Die Antibabypille anstatt Tabletten

Wie bereits angesprochen, kann häufig auch die Antibabypille große Verbesserungen im Kampf gegen Akne erzielen. Die meisten Betroffen wissen zunächst nicht, dass die Akne auf ein hormonelles Ungleichgewicht zurückgeführt werden kann. Besonders in der Pubertät spielt der Hormonhaushalt verrückt. Antibabypillen bestehen heutzutage immer aus zwei Hormonen. Zum einen ist immer Östrogen in einer bestimmten Dosierung vorhanden, zum anderen sind Gestagen enthalten. Soll die Antibabypille eingenommen werden, um die Akne zu behandeln wird ein erfahrener Frauenarzt eine Pille verschreiben, in der anti-androgene Gestagene enthalten sind. Denn die Androgene sind meist für eine übermäßige Produktion an Talg verantwortlich. Dies fördert die Akne natürlich noch zusätzlich. Durch die Pille können diese Hormone ausgeglichen werden, was sich sehr förderlich für das Hautbild zeigt. Doch auch hier tritt die Wirkung natürlich nicht über Nacht ein. Allerdings kann die Pille beliebig lang eingenommen werden, weshalb es von den Betroffenen meist als weniger schlimm empfunden wird, dass sie eine echte Verbesserung meist erst nach mehreren Wochen bemerken können. Damit stellt sie eine Alternative dar, wenn es sich nur um eine mittelschwere Akne handelt.

Derminax