stempel tipp mit daumen hoch

Klicken und mehr erfahren! >>>

Nonacne
Derminax
trioxil

Pille gegen Akne

Hilft die Antibaby Pille gegen Akne?

Menschen, die eine sehr unreine Haut haben, leiden oftmals unter ihrem äußeren Erscheinungsbild. Handelt es sich bei der betroffenen Person um ein junges Mädchen oder eine Frau, so kann man sich die Pille gegen Akne verschreiben lassen. Selbstverständlich ändert dies nichts daran, dass die Anti-Baby Pille eigentlich Schwangerschaften verhindern soll, die unerwünscht sind. Das ist ihr Hauptzweck, allerdings kann das Medikament dem Geplagten auch bei Hauptproblemen behilflich sein.

Kann die Antibaby Pille bei Akne wirklich helfen?

Allerdings schätzen andere Frauen auch die weiteren Vorteile, die die Einnahme der Pille bzw. der hormonellen Inhaltsstoffe mit sich bringt. Die Wünsche der Frauen nach mehr körperlicher Attraktivität werden von den Herstellern bewusst aufgegriffen, um ihr jeweiliges Verhütungsmittel noch besser zu vermarkten. Jenapharm wirbt beispielsweise ganz gezielt mit dem Schönheitseffekt seiner Antibaby Pille. Doch ist einer dieser Vorteile auch die Wirkung gegen Akne? Dafür muss zunächst geklärt werden, wie Akne eigentlich entsteht.

Wie entsteht Akne

Aknebildung

Die Aknebildung geschieht erstmals während der Phase der Pubertät. Während dieser Lebensphase kommt es zu einer erhöhten Bildung von Androgenen, also männlichen Geschlechtshormonen. Diese wiederum sind verantwortlich für eine gesteigerte Talgdrüsen-Produktion. Zur selben Zeit kommt es zudem zu einer Anregung der Herstellung körpereigenen Keratins. Mit der Folge, dass die verstopften Talgdrüsen augenblicklich mit Hilfe einer Hornschicht verdeckt werden. Es kommt zur Bildung von Mitessern. Wenn der Betroffene diese Stellen nun aufkratzt, infizieren Bakterien die Mitesser, was zur Folge hat, dass der Pickel beginnt zu eitern. Weil die meisten der Talgdrüsen im Gesicht zu finden sind, breitet sich die Akne insbesondere im Bereich der Stirn und des Kinns aus. Bei besonders stark ausgeprägter Akne helfen keine normalen Mittel aus der Drogerie, die den Bereich desinfizieren, sondern es hilft lediglich der Gang zum Arzt. Dieser findet dann die Form der Akne heraus und verschreibt ein entsprechend dafür geeignetes Mittel.

Pille gegen Akne abhängig vom Alter

Bei sehr jungen Mädchen ist die Verschreibung der Pille nicht notwendig und auch nicht empfehlenswert und sollte nur vorgenommen werden, wenn sie tatsächlich auch der Empfängnisverhütung dienen soll. Im Allgemeinen verschwindet sie im Alter von 15 bis 20 Jahren von ganz allein. Allerdings kann es bei Frauen aufgrund hormoneller Schwankungen bzw. Veränderungen zu einem erneuten Ausbruch kommen, beispielsweise durch eine Schwangerschaft. In dieser Zeit ist die Hau besonders fettig und Unreinheiten sind keine Seltenheit. Dies gilt im Übrigen auch für die Zeit nach dem Absetzen der Pille, denn der menschliche Körper kann nicht sofort auf die hormonellen Veränderungen reagieren, sondern benötigt einige Zeit, sich anzupassen und umzustellen. Grundsätzlich wird die Neigung zur Aknebildung jedoch vererbt. Auch einige Lebensmittel begünstigen ihr Auftreten, so beispielsweise süße und fettreiche Speisen. Dies gilt ebenso für seelischen Stress und andere Medikamente.

Pille gegen Akne hilft

Es gilt: die meisten Pillen helfen gegen Akne. Allerdings sind nicht alle für alle unterschiedlichen Erscheinungsbilder der Krankheit gleichermaßen gut geeignet. Wichtig ist, dass die Pille bereits über einen längeren Zeitraum, etwa einige Monate, eingenommen werden muss, bevor sie einen entsprechend positiven Effekt auf das Hautbild hat. Es kommt folglich nicht zu einer sofortigen Verbesserung! Problematisch ist der Umgang zu sehen, den Mädchen unter 16 Jahren mit der Pille pflegen. Sie gehen zum Frauenarzt und möchten die Pille gegen Akne. Trotz der Tatsache, dass sie das Verhütungsmittel eigentlich nicht als solchen verwenden wollen, lassen sie es sich verschreiben. Es erweckt den Eindruck, dass sie sich der Risiken der Einnahme der Pille nicht bewusst sind. Hautsache, die Pickel verschwinden.




Die besten Präparate

Die geeignetsten Präparate sind die, in denen neben dem Östrogen auch Ethinylestradiol Gestagene enthalten sind. Diese Gestagene sind dem natürlich vorkommenden menschlichen Gelbkörperhormon nachgebildet und verringern die Produktion der männlichen Hormone. Zu derartigen Gestagenen, die in der Antibaby Pille, die zur Behandlung von Akne verwendet werden soll, gehören: Norethindron, Norgestimat, Levonorgestrel, Cyproteronacetat, Drospirenon, Chlormadinonacetat, Dienogest und Desogestrel.

Weist die gewünschte Pille eines der aufgeführten Anti-Androgene auf, so ist sie geeignet zur Behandlung der Akne. Im Übrigen gilt dies sowohl für Mikro- als auch für Minipillen. Zusammen mit dem Ethinylestradiol bewirken diese Anti-Androgene, dass die Talgdrüsen weniger Talg produzieren. Auf diese Weise wird die Bildung von Mitessern reduziert, dich sich dann auch nicht entzünden können.

Vor- und Nachteile bei der Behandlung der Akte unter Verwendung der Antibaby Pille

Neben der Verhütung und der Verbesserung des Hautbildes gibt es noch weitere Vorteile, die die Einnahme der Pille mit sich bringen kann:

– Es erfolgt eine Linderung bis hin zur vollständigen Beseitigung der Schmerzen während der Menstruation.
– Es erfolgt eine Verhinderung der Bildung von Ödemen und der Gewichtszunahme.
– Es erfolgt eine Abschwächung der Monatsblutung.
– Es erfolgt ein Entgegenwirken bei zu starkem Körperhaarwuchs.
– Das Haar wird schöner, der Haarausfall verringert.

Aber wie jedes Medikament hat auch die Antibaby Pille Nebenwirkungen:

– Es kann zu Kopfschmerzen bzw. Migräne kommen, zum Auftreten von Übelkeit.
– Manche Frauen verspüren ein Spannungsgefühl in der Brust.
– Es können depressive Verstimmungen auftreten.
– Viele Frauen leiden unter einer mangelnden Libido.
– Das Thrombose-Risiko ist erhöht.

Mittlerweile treten die Wirkstoffe, die diese Nebenwirkungen auslösen, nicht mehr derart konzentriert auf, allerdings kann das Risiko des Auftretens der Nebenwirkungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Ob sie auftreten und in welcher Form sie erscheinen ist von Patientin zu Patientin unterschiedlich.

FAZIT

Die Pille kann durchaus eine Option sein, die lästige und unschön wirkende Akne im Gesicht zu behandeln. Allerdings sollte man sich auch dem Risiko der Einnahme bewusst sein. Nutzt man die Pille, verändert man den hormonellen Haushalt des Körpers massiv. Wie oben bereits aufgezeigt mit positiven wie auch negativen Folgen.

Versuchen Sie zunächst, sich gesund zu ernähren, sich täglich zu bewegen und auch im Winter an die frische Luft zu gehen – egal, wie kalt es erscheinen mag. Vermeiden Sie zudem sehr chemisch aggressive Hautpflegeprodukte und bitte die Pickel nicht ausdrücken! Sonne, Sauerstoff, viel Bewegung und frische Luft, dazu Obst und Gemüse – diese Dinge sind das natürliche Lebenselixier porentief reiner Haut. Erst wenn auch diese Maßnahmen keinerlei Wirkung zeigen, dann lassen Sie sich unbedingt von einem Arzt beraten. Die Pille ist mit Sicherheit eine wirkungsvolle Methode zur Bekämpfung der Akne, aber zuvor sollte ein Arzt Gesundheitsrisiken feststellen. Vielleicht gibt es auch Alternativen. In jedem Fall sollte die Pille nicht zu früh und lediglich zur Behandlung der Akne Anwendung finden.

CLOSE
CLOSE