stempel tipp mit daumen hoch

Klicken und mehr erfahren! >>>

Nonacne
Derminax
trioxil

Mittel gegen Akne

Fast jeder hat schon einmal mit dieser sehr häufig auftretenden Hautkrankheit zu kämpfen gehabt. Besonders Jugendliche ab dem 11. Lebensjahr sind von ihr betroffen. Bei einigen der Erkrankten ist die Verlaufsform dergestalt schwerwiegend, dass sie sogar fachärztlich behandelt werden muss. Mindestens die Hälfte aller Jugendlichen leiden eine mehr oder weniger kurze Zeit unter den zwar harmlosen aber doch unschönen Pickeln und Mitessern. Dieser Gruppe kann mit frei verkäuflichen Mitteln geholfen werden.

Was ist Akne?

Als Akne werden Erkrankungen am Haarfollikel und des Talgdrüsenapparates bezeichnet, bei denen zunächst harmlose Mitesser gebildet werden, die sich im weiteren Verlauf zu entzündlichen Pusteln, Knoten und Pickeln entwickeln können.
Die wohl bekannteste und sicher verbreitetste Art ist dabei die sogenannte Akne Vulgaris die „Gemeine“ oder „Gewöhnliche Akne“. Sie tritt aufgrund eines erhöhten Androgeneinflusses während der Pubertät auf und klingt spätestens im dritten Lebensjahrzehnt wieder ab.
Akne entstehen durch eine Überproduktion von Talg, der normalerweise ungehindert an die Oberfläche der Haut transportiert wird, doch durch vermehrt gebildetes Hornmaterial kommt es zu Verstopfungen des Austrittkanals, wodurch sich eine Vorstufe von Mittessern bildet. Daraus bilden sich geschlossene und offene Mitesser, die man mit sanftem Druck entfernen kann. Der schwarze Punkt ist übrigens kein Schmutz, sondern Melanin. Wird ein geschlossener Mitesser ausgedrückt, ist die Gefahr einer Entzündung und Pickelbildung besonders groß. Die erhöhte Talgproduktion fördert zudem das Wachstum bestimmter Bakterienarten. Die Entfernung der Mitesser sollte man deshalb lieber einem Kosmetikstudio überlassen.

Derminax

Was tun gegen Akne, oder welche Mittel gegen Akne gibt es?

Grundsätzlich gilt, dass bei schwer ausgebildetem Krankheitsbild ein Hautarzt aufgesucht werden sollte.
Bei leichteren Symptomen empfiehlt sich generell eine Hautpflege mit pH-neutralen Seifen oder Lotionen. Ganz wichtig ist, dass keine öligen oder fettigen Cremes verwendet werden dürfen, da diese die Taldrüsenausgänge zusätzlich verstopfen. Besser sind Produkte auf Wasserbasis. Die Annahme ein Sonnenbad hätte lindernde oder heilende Wirkung auf Akne und deren Entstehung ist indes falsch. Auf gebräunter Haut fällt die Krankheit nur weniger auf. UV-Strahlen können sich sogar förderlich auf die Ausbildung von Akne auswirken, insbesondere Solarien sollten gemieden werden.

Medikamente

Zahlreiche Medikamente versprechen, wenn schon keine vollständige Heilung, so doch zumindest eine Linderung der Symptome. Ein geeignetes Mittel ist dabei der Wirkstoff Benzoylperoxid, welcher in verschiedensten Darreichungsformen wie Gels, Suspensionen und Emulsionen oder Cremes angeboten wird. Benzoylperoxid trocknet fettige Haut aus und trägt Hautschuppen von der Oberfläche ab. Keime werden abgetötet und einer Entzündung wird vorgebeugt. Allerdings kann Benzoylperoxid die Haut reizen, weshalb auf eine zurückhaltende Dosierung zu achten ist. Wer an Neurodermitis leidet oder zu trockener Haut neigt, sollte besonders sparsam mit diesem Mittel umgehen, besser einen Hautarzt zurate ziehen.

Antiseptische Mittel

Des Weiteren werden diverse antiseptische Mittel zur Desinfektion mit einer Wirkstoffkombination angeboten. Ammoniumdodecylsulfat mit Dodecylbenzolsulfonsäure kombiniert gilt dabei als ein effektives Präparat zur Hautreinigung. Die Haut wird gereinigt und der Fettfilm entfernt, dadurch trocknet die Haut aus und einer Entstehung von Mitessern wird vorgebeugt. Es ist darauf zu achten, dass die Haut nicht zu sehr an Feuchtigkeit verliert, da es sonst zu Hautspannungen und Rötungen kommen kann.

Cremes

Lotionen, Cremes und Tabletten gibt es auch mit dem Schälmittel Natriumbituminosulfonat (Schieferöl). Sie sollen entzündungshemmend und antibakteriell wirken und so zu Heilung beitragen. Eine Wirksamkeit ist allerdings nicht ausreichend nachgewiesen, außerdem können durchaus Hautirritationen wie Rötungen auftreten.
Neben Cremes, Lotionen et cetera, bietet der Markt zahlreiche Lösungen mit Salizylsäure. Salizylsäure weicht die obersten Hautschichten auf, sodass Mitesser leichter ausgedrückt werden können. Eine Wirksamkeit ist aber erst ab einer Konzentration von über zwei Prozent zu erwarten.
Cremes mit einer Kombination aus den Stoffen Benzoylperoxid als Schälmittel und dem Antimykotikum Miconazolnitrat kann man getrost von der Einkaufsliste streichen, denn Benzoylperoxid wirkt für sich genommen oder mit einem Antibiotikum besser, als mit einer Substanz gegen Pilze.
Eine Studie in den 80er Jahren hat im Übrigen gezeigt, dass Cremes, wenn sie linolsäurehaltig sind, zumindest insofern gegen Mikrokomedonen, also allerkleinste Mitesser wirken, dass jene in ihrer Größe deutlich reduziert werden.

Hormone als Mittel gegen Akne (nur für Frauen)

Selbstverständlich kommt eine Therapie gegen Akne mit Hormonen nur unter ärztlicher Aufsicht infrage, aber die Praxis hat und gezeigt, dass die Gabe von Antiantrogenen die Talgproduktion deutlich reduziert und die Verhornung der Talgdrüsenfollikel aufhält. Die dazu verwendeten Medikamente werden dabei auch zur Verhütung eingesetzt. Wenn Mädchen die Antibabypille verschrieben bekommen, geht in den allermeisten Fällen die Akne spürbar zurück. Die allgemein bekannten Risiken einer Hormonbehandlung wägt ein Arzt ab und ist einzig in der Lage diese zu überblicken.

Hausmittel

Selbstverständlich gibt es eine ganze Reihe von Hausmitteln, die immer wieder als Wundermittel gegen Akne und Mitesser angepriesen werden. Ausschließen lassen sich in der langen Reihe ohne Weiteres Backpulver, Zitronensaft, rohe Eier, Honig und ähnlich abstruse Vorschläge, die immer wieder im Netz verbreitet werden. Auch bei Zahnpasta und Salzwasser ist eine Heilung, wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Einzig Aloe vera und Teebaumöl, dürfen sich rühmen aufgrund ihrer entzündungshemmenden Inhaltsstoffe zumindest ein klein wenig gegen Akne zu wirken.