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Leichte Akne

Akne – wenn die Haut verrückt spielt

Am häufigsten werden Teenager und junge Erwachsene von dieser Hautkrankheit geplagt. Gerade im jugendlichen Alter kann sie neben der physischen Belastung noch zu einer psychischen werden. Aber die gute Nachricht vorweggenommen: Leichte Akne ist heilbar!

Was genau versteht man unter der leichten Akne?

An die 60 Prozent aller Jugendlichen sind von sogenannter leichter Akne betroffen. Sie äußert sich in diesem leichten Stadium mit Mitessern und Pickeln, in der Regel im Gesicht. Ausnahmen, bei denen leichte Akne sich an anderen Körperteilen ausbreitet (wie z.B. unter den Achseln oder in der Leistengegend), sind selten. Grund für die Hauterkrankung ist hauptsächlich die hormonelle Umstellung des Körpers während der Pubertät. Aber auch eine Talgdrüsenüberfunktion, Entzündungsreaktion oder Verhornungsstörung können das Auftreten der Krankheit hervorrufen.

Wie kann eine Behandlung erfolgen?

Leidet man an leichter Akne, lässt sich diese normalerweise mit ausgewogener Hautpflege sehr gut behandeln. Zu empfehlen ist es, die entsprechenden Hautregionen grundsätzlich mit ph-neutralen und parfümfreien Waschlotionen oder Gesichtswassern zu reinigen. Anderweitige Körperreinigungsprodukte können ansonsten zu aggressiv wirken und das Hautbild somit verschlechtern.
Nach der Reinigung sollte man davon absehen, öl- oder fetthaltige Cremes bzw. Lotionen zu verwenden. Diese verstopfen die Poren und setzen sich darin ab. Gleiches gilt für Make-up und andere Kosmetika, die auch die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden soll. Geeignet für leichte Akne ist jedoch spezielle Feuchtigkeitspflege auf Wasserbasis nach der Reinigung.

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Doch es gibt noch jede Menge „Insidertipps“ von Betroffenen

So hat es sich anscheinend bewährt, zusätzlich zu oben erwähnten Maßnahmen der Haut wöchentlich ein mildes und hautentspannendes Dampfbad mit Kamille oder Ringelblume (Calendula) zu genehmigen. Beides sind altbekannte Heilmittel, zeichnen sich vor allem durch ihre desinfizierende Wirkung aus und fördern die Abheilung. Anschließend wird eine Gesichtsmaske mit Ton- oder Heilerde empfohlen.
Ein kleiner Tipp: sollten andere Körperregionen von Akne befallen sein, so kann man auch getrocknete Kamilleblüten (z.B. aus dem Reformhaus oder der Apotheke) als Badezusatz in die Wanne geben.
Vorausgesetzt, man bzw. die Haut reagiert nicht allergisch dagegen, kann auch hoch dosierte Zinksalbe aus der Apotheke gegen leichte Akne wahre Abhilfe verschaffen. Der Inhaltsstoff Zinkoxid vermindert die Talgproduktion, beugt Eiter und Entzündungen vor und trocknet durch seine antiseptische Wirkung Pickel aus.
Was man jedoch absolut vermeiden sollte: Keinesfalls den Pickel oder die Mittesser ausdrücken! Damit provoziert man weitere Entzündungen oder noch schlimmer, bleibende Narben!

Spielt die Ernährung eine Rolle?

Die Haut ist, genauso wie Darm und Nieren, ein Ausscheidungsorgan. Über sie leitet der Körper Gifte, Säuren und Schadstoffe nach außen. Stellt man seine Ernährung darauf ein, um den Körper mit der Ausscheidung von Toxinen und Säuren zu entlasten, wird sich auf Dauer auch das Hautbild deutlich verbessern.
Absolut schädlich sind Mengen an Zucker, weißes Mehl, Fettiges und Milch. Diese lassen den Blutzuckerspiegel steigen, der Insulinausstoß steigt rapide an und die Talgproduktion angeregt. So gibt es z.B. einige Studien, die zeigen, dass Zucker den Ausbruch von Akne fördert. Besser ist, Sie verwenden anstatt Zucker Honig. Honig wird vom Körper besser verarbeitet und ist für seine heilende Kraft bekannt.
So gibt es jede Menge von empfohlenen Lebensmitteln, die man unterstützend essen kann. Dazu gehören zum Beispiel Gemüse, Nüsse, Salate, Sprossen, Eier oder Früchte (keine Trockenfrüchte).
Auch das Trinken darf nicht vernachlässigt werden! Doch anstatt Cola und Limonade zahlt es sich aus, zu Mineralwasser oder ungesüßten Kräutertees zu greifen. Diese versorgen den Körper mit essentiellen Mineralstoffen und spült die Giftstoffe heraus.

Zudem kann man auch Vitamin A-Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Der Stoff Isitritinoin beschleunigt die Entzündungsheilung und kann zu einem besseren Hautbild verhelfen. Hier gilt es jedoch, sich konkret an die empfohlenen Einnahmevorgaben des Herstellers zu halten!

Muss ich als Frau die „Pille“ bei leichter Akne nehmen?

Hier scheiden sich die Geister. Man darf nicht vergessen, dass die Pille ein Hormonpräparat ist. Viele Mädchen, die sich gerade in der Pubertät befinden, haben schon mit sich und der Veränderung des Hormonspiegels zu kämpfen. Von vielen Gynäkologen wird in jungen Jahren bei heranreifenden jungen Frauen bereits die Pille verschrieben, sobald sich Hautunreinheiten feststellen lassen. Das synthetische Hormonpräparat unterdrückt jedoch die Akne lediglich – sie heilt sie nicht. Sollte man also mit Mitte 20 einmal die Pille absetzen (z.B. aus Unverträglichkeit oder Kinderwunsch) kann es durchaus vorkommen, dass die Akne wieder ausbricht. Hier sollte man lieber doch auf eine Langzeitwirkung setzen, die leichte Akne an der Wurzel packen und durch gute Pflege und ausgeglichene Ernährung das hormonelle Gleichgewicht herstellen und fördern.

Fazit

Man muss Konsequenz und Geduld aufbringen, um die leichte Akne erfolgreich und ohne Narben zu überstehen. Doch hält man sich sowohl an geeignete Pflege und Reinigung als auch an gesunde Ernährung und Förderung des Körpers wird man belohnt. Körperorgane- und Systeme, die an der Entstehung von Akne zusammenspielen, können so wieder ihre Balance finden. Das Ergebnis ist, dass man sich endlich wieder wohl in seiner schönen und vor allem gesunden Haut fühlen kann!