stempel tipp mit daumen hoch

Klicken und mehr erfahren! >>>

Nonacne
Derminax
trioxil

Akne am Rücken

Was eine ungesunde Lebensweise mit Akne am Rücken gemeinsam hat

Besonders für Jugendliche ist Akne ein unangenehmes Thema. Doch es gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen. Etwa 85 Prozent der Menschen kennen das Problem. Sehr häufig verschwindet die Akne bereits nach ein bis zwei Jahren. Bei rund 40 Prozent der Betroffenen jedoch handelt es sich um eine ausgeprägte Form der Akne. Auftreten kann die Hauterkrankung besonders im Gesicht, Nacken, Brust und Rücken. Vor allem männliche Personen leiden häufig an Akne am Rücken. Zum Glück ist die Hauterkrankung behandelbar. Bei schwachen Symptomen ist oft eine tägliche Reinigung mit Pflegeprodukten ausreichend, um dem Problem entgegenzuwirken.

Die Entstehung von Akne

Etwa ab dem 11. Lebensjahr beginnt die Pubertät und gleichzeitig fangen die Hormone mit Achterbahnfahren an. Für viele Teenager sind Pickel und Mitesser Alltag. Besonders Jungs leiden häufiger an Akne als Mädchen. Die Hauterkrankung hat mehrere Ursachen. Sehr oft liegt die Bildung von Pickeln und Mitessern an einer Talgüberproduktion. Aber auch eine Verhornungsstörung im Talgdrüsengang, eine Übersiedlung von Bakterien und eine entzündliche Reaktion sind verantwortlich für Akne. Bei Jugendlichen sind vor allem männliche Sexualhormone der Grund, weshalb es zu einer vermehrten Talgüberproduktion kommt. Normalweise kann der überschüssige Talg durch die Talgdrüsen an die Hautoberfläche gelangen. Doch bei Akne bildet sich vermehrt Hornmaterial. Das wiederum hat die Folge, dass das Hornmaterial die Ausgänge der Talgdrüsen verstopft. Der Talg kann dadurch nicht mehr ungehindert an die Hautoberfläche gelangen. Es entsteht eine sogenannte Mitesservorstufe. Noch handelt es sich noch nicht um Akne. Mit der vermehrten Produktion der Talgdrüsen findet ein Bakterium namens Probionibacterium Acnes gute Wachstumsbedingungen. Grundsätzlich besitzen alle Menschen das Bakterium auf der Haut. Doch die Vermehrung sorgt dafür, dass sich eine Entzündung leichter ausbreiten kann. Das Ergebnis sind Pusteln und Knötchen – auch bekannt als Akne.

Mädchen mit Akne am Rücken

Akne am Rücken: Häufig ein männliches Problem

Neben dem Gesicht und der Brust, tritt Akne sehr häufig auf dem Rücken auf. Weshalb die Hauterkrankung ausgerechnet dort oft erscheint, hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Außerdem sind männliche Personen häufiger betroffen als das weibliche Geschlecht. Die Ursache findet sich laut einer Studie des Magazins „Fit for Fun“ in der Evolution. Denn Männer schwitzen mehr. Außerdem ist ein Überschuss des Hormons Testosteron daran schuld, dass Akne häufiger bei Männern auftritt als bei Frauen. Und dabei treten die Pickel sehr häufig am Rücken auf. Das wiederum liegt daran, dass vor allem im Gesicht und am Rücken die Anzahl der Talgdrüsen besonders hoch ist. Begünstigt wird die Produktion von Akne am Rücken zusätzlich von synthetischer Kleidung, die nicht atmungsaktiv ist und zum Schwitzen anregt. Aber auch Stress und falsche Ernährung können dazu führen, dass gerade Akne am Rücken entsteht.

Verschiedene Formen der Akne

Akne vulgaris ist eines der bekanntesten Formen und beginnt in der Regel mit dem Beginn der Pubertät. Wird sie behandelt, klingt sie recht schnell ab. Aber auch unbehandelt verschwindet die gewöhnliche Akne mit Mitte Zwanzig. Nur in ganz schweren Fällen kann diese Form bis zum 40. Lebensjahr bleiben. Außerdem gibt es noch weitere Formen der Hauterkrankung.

Akne comedonica: Sie gilt als leichte Form. Es bilden sich in der Regel nur im Gesicht Pickel und Mitesser, die aber kaum Entzündungen aufweisen. Oft sind Frauen davon betroffen.
Akne papula-pustulosa: Bei dieser Form können entzündliche und schmerzhafte Pusteln entstehen, die bis zu fünf Millimeter groß sind. Die eitrigen Pickel bilden sich sowohl im Gesicht wie auch am Rücken und auf den Oberarmen.
Akne conglobata: Es handelt sich um eine besonders schwere Form der Hauterkrankung. Die entzündlichen Knoten sind oft mit Schmerzen verbunden.

Des Weiteren gibt es Unterformen. Dazu zählt unter anderem die Neugeborenenakne. Dabei bilden sich kleine Mitesser vorwiegend auf den Wangen. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Eine Behandlung ist normalweise nicht notwendig, weil sich diese Form nach wenigen Wochen von selbst zurückbildet. Auch die sogenannte Mallorca-Akne ist eine weitere Art der Hauterkrankung, die aber durch die Kombination von Sonnencreme, UV-Einstrahlung und der eigenen Talgproduktion entsteht.




Papeln am Rücken: Ungesunde Ernährung als großer Einflussfaktor

Auch wenn Akne eine Erkrankung der Talgdrüsen ist, können äußere Einflüsse die Bildung von Pickeln, entzündlichen Pusteln und Mitessern fördern. Dass die Ernährung eine Rolle dabei spielt, ist bis heute eine medizinische Kontroverse. Schokolade soll besonders böse sein. Zumindest etablierte sich das zu einer modernen Volksweisheit. Zurückzuführen ist das mitunter auf eine Studie aus den 1920ern. In der Untersuchung fanden die Verantwortlichen heraus, dass der Anteil an Zucker und Fett in der Schokolade zu erhöhten Blutfettwerten im menschlichen Körper führt. Doch so ganz stimmt es nicht. Wissenschaftlich gesehen gibt es nämlich keinen Zusammenhang zwischen dem Genuss von Schokolade und Pickeln. Dennoch kann eine ungesunde Lebensweise das Hautbild negativ beeinträchtigen und Pickel sprießen lassen. Und bei Akne sind Papeln und Mitesser zusätzlich oft entzündet. Inzwischen weiß die Medizin, dass eine ungesunde Lebensart Entzündungen begünstigt. Dabei spielt nicht nur der Zucker- und Fettanteil in der Ernährung eine Rolle. Auch Alkohol, Nikotin und Koffein können Einflussfaktoren für Hautunreinheiten und entzündliche Pickel sein.

Synthetische Kleidung begünstigt Akne am Rücken

Selbst Kleidung kann sich negativ auf den Verlauf der Krankheit auswirken. Ursache dafür ist der hohe Anteil an synthetischen Stoffen in der Kleidung, die kaum bis überhaupt nicht atmungsaktiv sind. Das wiederum hat zur Folge, dass der Körper schneller schwitzt und die Haut nicht optimal atmen kann. Besonders bei Menschen mit Akne am Rücken sind synthetische Kleidungstücke vollkommen falsch, weil sich die entzündlichen Stellen bei Feuchtigkeit und wenig zirkulierendem Sauerstoff sehr wohlfühlen. Schlussendlich kann es die Behandlungschancen verringern. Des Weiteren begünstigen Stress, bestimmte Medikamente und Kosmetikprodukte Akne.

Hausmittel und Pflegeprodukten bei entzündlichen Pickeln am Rücken

Bei einer leichten Form der Akne gibt es einige Behandlungsmöglichkeiten für Zuhause. Dazu zählt die tägliche Reinigung und Pflege der betroffenen Stellen. Besonders Gesicht und Rücken benötigen sehr viele Pflege, damit sich Behandlungserfolge einstellen. Vor allem braucht es Geduld und Zeit bis sichtbare Verbesserungen eintreten. Keinesfalls sollten fetthaltige Kosmetika verwendet werden, weil sonst die Poren verstopfen und die Produktion der Talgdrüsen noch mehr aus dem Gleichgewicht gerät. Außerdem dürfen die entzündlichen Mitesser und Pickel nicht ausgedrückt werden, weil dadurch Schmutz in die offene Wunde gelangen kann, was wiederum Entzündungen und die Narbenbildung fördert. Natürlich sind eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, am besten kein Nikotin und Alkohol sowie wenig Stress bewährte Hausmittel.

Medikamentenbehandlung bei schwerer Akne am Rücken und im Gesicht

Handelt es sich um eine schwere Form der Akne, ist zwar die tägliche Pflege unverzichtbar, aber nicht immer ausreichend. In solchen Fällen raten Ärzte häufig zu einer Behandlung mit Medikamenten. Vor allem Frauen bekommen sehr oft Hormonpräparate verschrieben. Die Therapie ist jedoch langwierig und dauert rund ein halbes Jahr. Kortison und Antibiotika werden ebenfalls zur Behandlung eingesetzt. Dabei geht es nicht nur um akute Besserung der Symptome. Auch die spätere Narbenbildung soll mit einer frühzeitigen Therapie so gering wie möglich sein.