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Akne

Was ist Akne?

Unter Akne werden eine Reihe verschiedener entzündlicher, komedogener Erkrankungen der Haut verstanden, die Haarfollikel und Talgdrüsen des Menschen betreffen. Sie kann unterschiedliche Formen annehmen und aus verschiedenen Ursachen auftreten. Der Begriff stammt aus dem Englischen, sein Ursprung ist jedoch wahrscheinlich in der lateinischen Sprache zu suchen und nicht vollständig geklärt.
In den meisten Fällen ist der Talgdrüsenfollikel betroffen, teilweise auch die Follikel von Haaren. Dabei wird der Kanal des Follikels durch eine gestörte Verhornungsreaktion (Hyperkeratose) der Haut verengt beziehungsweise verstopft, so dass sich Talg ansammelt und einen sich stetig vergrößernden Komedo bildet. Er ist als weißer Knoten unter der Haut oder als dunkel gefärbter Pfropfen sichtbar. In der Folge entstehen oft bakterielle Entzündungen, die mit verdickten Papeln und eitrigen Pusteln einhergehen.

Auftreten

Am häufigsten tritt die Erkrankung in der Pubertät aufgrund der starken hormonellen Veränderungen, insbesondere des Androgenüberschusses, auf – sie betrifft bis zu 90% aller Jugendlichen. In diesem Fall wird sie als Acne vulgaris oder simplex (gewöhnliche ~) bezeichnet. In den meisten Fällen heilt sie in den Jahren nach der Pubertät folgenlos ab, vereinzelt kann es, insbesondere unbehandelt, jedoch zu unterschiedlich starker Narbenbildung kommen.
Tritt die Erkrankung früher auf, wird sie als Acne neonatorum (Neugeborene) beziehungsweise Acne infantum (Kindesalter) bezeichnet, bei Erwachsenen ab dem 25. Lebensjahr als Acne tarda.

Akne

Endogene Ursachen der Akne

Obwohl eine gewisse familiäre Häufung erkennbar ist, wird die Erkrankung nicht vererbt. Stattdessen spielt vor allem der individuelle Hormonhaushalt eine Rolle. Hier kann neben Androgenen auch das Stresshormon CRH des Hypothalamus verantwortlich sein.
Auch Stoffwechselerkrankungen können zum Ausbruch führen, darunter Diabetes mellitus und das Polyzystische Ovar-Syndrom, das eine überhöhte Androgenausschüttung zur Folge hat.

Exogene Ursachen der Akne

Viele Faktoren können die Erkrankung auslösen. So hat Rauchen häufig einen negativen Effekt, während eine Wirkung der Ernährung noch nicht gesichert festgestellt werden konnte. Es existieren allerdings Hinweise darauf, dass sich eine Ernährung mit hoher glykämischer Last negativ auswirken kann. Mangelnde Körperhygiene kann nicht mit dem Auftreten von Entzündungen in Verbindung gebracht werden, zu häufiges Waschen oder zu scharfe Reinigungsmittel stören jedoch den natürlichen Säureschutzmantel der Haut und begünstigen daher die Erkrankung. Die starke Besiedlung der Haut mit dem Bakterium Propionibacterium acnes allein führt ebenfalls nicht zum Ausbruch, spielt allerdings auch eine Rolle.
Durch Kontakt mit bestimmten, die Haut irritierenden, Chemikalien können Entzündungsreaktionen, die sogenannte Acne venenata, ausgelöst werden. Hierzu zählen Chlorverbindungen, bestimmte Öle, Teer und Benzin.
Die Verwendung oder der Missbrauch bestimmter Substanzen, wie Medikamente auf Lithium- oder Kortikosteroidbasis sowie Vitaminüberdosierungen (B6, B12, D2), führt oft zu Acne medicamentosa. Das gilt auch für den Konsum einiger illegaler Drogen oder die längerfristige Einnahme von Anabolika.
Acne cosmetica entsteht durch die Verwendung von kosmetischen Produkten, die die Entstehung von Komedonen fördern. Hierzu zählen verschiedene flüssige, dekorative Kosmetika ebenso wie Cremes und UV-Schutzmittel. Starke Sonneneinstrahlung kann das Problem noch verschlimmern.
Als sehr ernste Form gilt die Acne inversa, die zu großflächigen und schweren Entzündungen in den Achseln, der Leiste und im Gesicht führt.

Folgen

Abgesehen von den akut auftretenden Schmerzen und störenden Rötungen, stellt die spätere Narbenbildung für viele Betroffene ein Problem dar. Sowohl diese als auch die Erkrankung selbst werden häufig als stigmatisierend und hemmend im Umgang mit anderen Menschen wahrgenommen. Dies kann, insbesondere in der Pubertät, zu sozialen und psychischen Problemen führen. Sehr massive Akne auf größeren Hautarealen belastet zudem das Immunsystem des gesamten Körpers, sodass Kopfschmerzen, Fieber und im schlimmsten Fall eine Sepsis auftreten können.

Behandlung von Akne

Da die Ursachen von Akne nicht einheitlich sind, unterscheidet sich auch die Behandlung der Betroffenen. Dazu kommt, dass auch aus dem gleichen Grund Erkrankte oft unterschiedlich auf die angebotenen Therapien reagieren, je nachdem wie ihre individuelle Hautstruktur und ihr Hormonhaushalt beschaffen sind. Demzufolge sollte einer Behandlung immer eine genaue Anamnese vorausgehen, auch, um Nutzen und Nebenwirkungen einiger Methoden sinnvoll gegeneinander abwägen zu können.

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